5 Fragen, 5 Antworten zu Maur

Die «Maurmer Post» hat in ihrer Ausgabe vom 18. Februar 2022 allen Kandidierenden für den Gemeinderat fünf Fragen gestellt und von ihnen fünf kurze, prägnante Antworten erwartet. Hier sind meine klaren JA- oder NEIN-Positionen zu den Fragen. Es ist schon erstaunlich, wie sehr sich die weiteren Kandidierenden um klare Positionen drücken. «Viel sagen und wenig meinen» nennt man dies wohl …
Die neue BZO: Ein gelungener Wurf aus Ihrer Sicht?
Sie weist in die richtige Richtung. Es sollte aber bei der Arealüberbauung, der Ausnützungsziffer, beim verdichteten Bauen sowie bei der Förderung der Photovoltaik nachgebessert werden.

Falls es finanzpolitisch notwendig würde, was wäre das Beste: Sollte Maur Kosten einsparen? Steuerfuss anheben? Land verkaufen?
Alle Kosten auf den Prüfstand stellen, Finanzen effizient einsetzen und Landverkäufe vermeiden, da sie den Gestaltungsspielraum der Gemeinde verringern. Nicht gespart werden darf bei Bildung und Schule, Sozialem, Umwelt und Energie.

Braucht Aesch ein Gemeinschaftszentrum?
Ja. Als grosser Ortsteil braucht Aesch ein Zentrum, vor allem für junge Familien. Idealerweise wird es altersdurchmischt geplant, um das Verständnis und den Zusammenhalt der Generationen untereinander zu fördern.

Müsste sich Maur dem Kanton gegenüber stärker durchsetzen (z. B. Umgestaltung Kantonsstrassen mit Kreisel etc.)?
Ja. Beim Verkehr und für sichere Schulwege kann die Gemeinde stärker auftreten. Maur überweist via Finanzausgleich regelmässig viel Geld an den Kanton. Dafür sollte die Gemeinde mehr Unterstützung einfordern.

Tut die Gemeinde genug für Biodiversität?
Nein. Beim Natur- und Umweltschutz hat Maur grossen Nachholbedarf. Die angenommene Biodiversitäts- Initiative – auch dank der GLP – war 2020 ein erster Schritt dazu.

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